Donnerstag, 7. Januar 2010

Inspiration



Wenn man anfängt, sich mit klassischer Männerkleidung zu befassen ist man oft hilflos, was Kombinationen von Farben und Mustern angeht. Verkäufer in Bekleidungsgeschäften empfehlen einem oft die unmöglichsten Kombinationen, oft basierend auf der vorherrschenden Modefarbe (also im Augenblick Lila), man selber kann sich gar nicht vorstellen, wie einzelne Farben zusammen wirken und sucht Hilfe bei seiner Frau, die einen dann wieder zur vorherrschenden Modefarbe bewegt, also Lila.

Daher braucht man Inspiration, Bilder von Männern, die wissen wie es geht und sich dabei nicht von "Designern" missbrauchen lassen. Leider sind solche Männer heute sehr selten, also ist der erste Griff zu Bildern aus den 30ern und 40ern, der goldenen Zeit der Männermode.

Auf den einzelnen Seiten zum Thema Kleidung im Netz tauchen immer wieder die gleichen Quellen auf: Bilder aus Esquire und Apparel Arts.



Der Vorteil dieser Bilder ist, dass hier Männer abgebildet werden, mit dem was sie wirklich getragen haben, nicht was sich jemand ausgedacht hat, was ein Mann tragen könnte. Jedenfalls behaupten die Reporter von damals das immer wieder.
Der Nachteil ist: Diese Magazine sind so gesucht, das man horrende Summen bezahlen muss um die Originale zu bekommen, so dass man nur die Bilder im Netzt hat.

Eine weitere Quelle sind alte deutsche Magazine und Werbeanzeigen. Das Bild am Anfang des Posts enstammt einer Anzeige von 1936. Solche Magazine findet man auf Flohmärkten, bei Oma auf dem Speicher (oder eher bei Uroma, aber das Ur ist mir immer zu lang) oder auch im Netz, z.B. beim 20-2-40-Style-Syndikate.

Aber auch moderne Werbeanzeigen können einem Inspirationen geben, wenn man sie nicht wörtlich nimmt und den "Fashion-Aspekt" berücksichtigt. Das folgende Bild ist von P&C im Sommer 2009. Grau mit Grün und Braun/Lila. Wäre mir nicht eingefallen, aber: es funktioniert!



Wichtig ist, dass man diese Bilder nur als Inspiration ansieht, nicht als "Look" der dann einfach kopiert wird. Je länger man sich mit der Materie befasst, desto freier wird man schließlich werden, bis man vielleicht selber als Inspiration für andere wirkt.

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